Erster Kontakt der Kollegiat*innenvertretungenLesedauer ca. 2 Minuten

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Die fünf Berliner Kollegs befinden sich alle in unterschiedlichen Bezirken. Als Folge dessen sind unterschiedliche Bezirksämter für sie zuständig. Entsprechend ist auch das unserer Kollegiat*innenvertretung nächsthöhere Gremium der Bezirksschülerausschuss, in dem Vertreter*innen aller Schulen in Treptow-Köpenick zusammenkommen. Das Treptow-Kolleg ist jedoch eine Einrichtung des zweiten Bildungsweges und wir Kollegiat*innen haben zum Teil völlig andere Bedürfnisse als die Kinder der anderen Schulen. Wir sind allesamt Erwachsene, viele von uns haben selbst Kinder oder sind nebenbei berufstätig.

Und die Pandemie hat das nochmal verdeutlicht. Die Beschlüsse der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie wirken so, als haben die Verantwortlichen gar nicht vor Augen, dass es uns gibt. So war es bei der teilweisen Öffnung der Berliner Schulen so, dass Kollegiat*innen wieder zur Schule sollten, ihre Kinder aber noch nicht in die Schule konnten. Das war nicht lange so und die Präsenzpflicht blieb zu diesem Zeitpunkt ausgesetzt, dennoch verursachte das organisatorische Schwierigkeiten. Manchmal scheint es unser aller Lieblingshobby geworden zu sein, auf den Senat zu schimpfen.

Deshalb ist es wichtig, dass sich die Kollegiat*innen der Berliner Kollegs vernetzen und zusammentun, um gemeinsam besser Gehör bei den Verantwortlichen auf Landesebene zu finden. Deshalb bemüht sich die KV des Treptow-Kollegs den Kontakt zu den anderen Kollegs zu suchen und es den bereits vernetzten Schulleiter*innen und Sozialarbeiter*innen der Kollegs gleich zu tun.

Wir haben seit Kurzem bereits lose Korrespondenz mit Vertreter*innen des Berlin-Kollegs und des Charlotte-Wolff-Kollegs. Hoffentlich können wir den Kontakt intensivieren und um die anderen beiden Kollegiat*innenvertretungen erweitern.

Über den*die Autor*in

Georgios Lambrou
Georgios Lambrou
George ist Redakteur der KoZ und seit der ersten Stunde Feuer und Flamme für dieses Projekt.