3 Fragen kann man fragen + Das wird man jawohl noch fragen dürfen – Noch Fragen?Lesedauer ca. 3 Minuten

Liegend auf einer grünen Wiese, finde ich, ich sollte losfahren.
Ich fahre, auf einem klapprigen, kaputten, roten Rad. Suche Rat.

Finde weiße Steine am Wasser.
Zu tief ist der Sand hier.
Doch dort ist eine 3 stufige kleine graugrüne Betontreppe. Sie führt zu einer verborgenen gelben Glockenblume.

Hinterm Brennesselbusch.
„Ich bücke mich und pflücke dich“
Gesagt. Getan.

Auf einmal, plötzlich und vollkommen unerwartet spricht die Blume zu mir.

„Drei Fragen beantwortet sollst du bekommen, bekommst du es hin, dahinzukommen, wo du nicht herkommst, sondern wo du noch nie nicht warst!!!“
Ich sag so:
„Ja, gut, ok.“
Und fahre los.

Losgefahren, wie ich bin, eine 3 köpfige gelbe Glockenblume im Gepäck habend, immer näher kommend, dem Abend. Fragend:“ Wohin? Wo ist der Sinn? Wie komm ich hin?“

Fragen bis zum Kinn.

Weiter. Der Weg ist weit. Ein Ich, eine dreiköpfige Blume, ein Weg.
Immer am Wasser entlang. Die Sonne scheint. Es ist hell und heiß.
Ich frage mich was ich fragen soll und was ich weiß.

Unwissend des Weges.

Eine Weggabelung. – Ein Pfad führt zu einer süßen steinernen Sitzgelegenheit. 3 verbitterte Bräute bräunen und besaufen sich mit Wein, sitzend auf kaltem Stein an diesem wahrhaftig wohlwollend warmen Sommertag.

Sie erzählen sich eiskalte Lügen.
Woher ich das weiß? Ich weiß nicht. Ist wohl nur so ein Gefühl.

Fühle ich falsch?
Wahrscheinlich nicht.
Warum auch.

Gerne würde ich wissen wollen wer sie sind, nicht wissend wer wohl ich selber bin. Wage ich es?

Der zweite Pfad führt zu 3 Kindern, die gemeinsam im Sandkasten spielen.

Ihre weiß gewaschenen Gewänder wandeln sich. Glücklich sehen sie aus und sind es und so werde ich auch, dann bin ich, auch glücklich.

Denn auch ich war einst ein Kind.
Ich erinnere mich an schöne Tage im Frühling. Die Luft so frisch und alles war so leicht. Ist es das immer?

Manchmal? Keinmal?

Der Dritte Pfad führt zu fünf alten Bäumen in dessen Schatten 3 ältere Herren sitzen. Sie machen ein Picknick, rauchen, reden und spielen ein bisschen Schach.

Ich fühl mich wie ein Pfadfinder, denke ich. Ich bin voll der Pfadfinder, sage ich. Keiner lacht außer mir, denn ich spreche es einfach in den freien Raum wo keiner ist.

Ist das lustig?

Frage ich mich und hinterfrage meinen Humor, während ich mich frage was die alten Männer wohl sagen. Vielleicht erzählen sie sich Mythen und Sagen um nicht zu verzagen bevor sie ihren Sarg bezahlen.

Unser aller Ahnen.
Ob sie es ahnen, das wir es ahnen, das die auch völlig ahnungslos sind.

Immernoch. Schonwieder.

Zwischenzeitlich zwitschern die Zwetschgenbaum Bewohnenden Zwergsäger.

Sägen sie damit an ihrem eigenen Ast? Nein.

Natürlich nicht. Was für eine dumme und unnötige Frage, die auf verstörende Art und Weise aufzeigt, dass es kluge und viel klügere Fragen gibt. Antworten können trotzdem einfach dumm sein.

Einfach nur einfache
Antworten.
Das wär zu einfach.

Welchen einen Weg will ich wählen? Die Frage fängt an mich zu quälen. Taten soll ich säen um zu sehen.

Was?
Was passiert. Also was passiert wenn ich passiere, einen Weg passiere
.
3 Pfade zur Auswahl mit jeweils 3 Menschen, Individuen und Personen.

Die 3 köpfige gelbe Glockenblume im Gepäck.

Wohin?

Bildmontage: Bastian H.
Über den*die Autor*in
Jerome Krüger
Redakteur -

Jerome ist Redakteur der KoZ und seit der ersten Stunde Feuer und Flamme für dieses Projekt.

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Jerome Krüger
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