Kommentar zur Lage der NationLesedauer ca. 3 Minuten

Deutschland befindet sich in Mitteleuropa, grenzt im Norden an Dänemark, im Osten an Polen und Tschechien, im Süden an Österreich und die Schweiz und im Westen an Frankreich, Luxemburg, Belgien und die Niederlande. Damit wäre die Lage Deutschlands hinreichend geklärt und ich kann den restlichen, mir zur Verfügung stehenden Platz zur freien Gedankenentfaltung nutzen.

Das neue Coronavirus hängt uns zum Hals raus. Im wahrsten Sinne trifft das in Berlin auf etwa 1.000 Menschen zu. Das ist die Anzahl der gemeldeten, noch nicht genesenen Covid-19-Infizierten. Deutschlandweit sind es etwa 33.000 und Weltweit 2.250.000 Infizierte. Die Maßnahmen, welche beschlossen wurden um das Virus einzudämmen greifen massiv in unsere Freiheit ein. Bis vor Kurzem ging es ja noch, aber die Maskenpflicht geht dann doch zu weit.

Mein Vorschlag ist: Wir bewaffnen die weltweit rund eine Million Menschen, welche mittlerweile immun geworden sind, diese treiben die Infizierten zusammen und bringen sie in die Sahara. Zur Sicherheit werfen wir noch eine Atombombe oder zwei drauf und schön. Die Freiheit wäre wieder hergestellt und wir könnten uns zur Begrüßung wieder umarmen. Da aber auf mich ja niemand hört, ist dieses Szenario etwas unwahrscheinlich. Wir müssen also mit den Beschränkungen leben.

Doch diese Situation hat auch positive Seiten: So wurde der BER-Flughafen vorzeitig fertiggestellt. Also vorzeitig meint hier vor dem zuletzt genannten Termin. Ebenso ist das Radwegnetz in Friedrichshain-Kreuzberg weitestgehend ausgebaut worden. Ein provisorisches Corona-Notfall-Krankenhaus ist in nur einem Monat auf dem Messegelände aus dem Boden gestampft worden. Kann da ein Zusammenhang bestehen zwischen den überaus produktiven Bauleuten und den geschlossenen Kneipen?

Mein Vorschlag ist: Warten wir die Gegenprobe ab. Wenn die Kneipen wieder öffnen und die Bauarbeiten wieder ins stocken geraten, wissen wir Bescheid. Dann schließen wir alle Bars und Kneipen dauerhaft. Am besten wir werfen vorher zur Sicherheit eine Handgranate oder zwei rein und schön. Alle Baustellen wären in kürzester Zeit fertiggestellt und wir könnten Berlin zur blühenden Landschaft verwandeln, in der es sich zu leben und zu arbeiten lohnt. Aber auf mich hört ja niemand.

Dabei bin ich ja nicht der Einzige mit kreativen Lösungsvorschlägen. So hat sich der deutsche Fußball-Bund überlegt, dass die Fußballspiele der 1. Bundesliga ja stattfinden könnten, wenn sich die Spieler danach zwei Wochen lang in Quarantäne begäben. Das ist doch mal der richtige Ansatz. Nebenbei bemerkt, verstehe ich ohnehin nicht, wie man die so systemrelevanten Fußballspiele untersagen konnte.

Mein Vorschlag ist: Die Schulen werden wieder komplett geöffnet, aber nach jeder Unterrichtsstunde müssen Lehrkräfte und Schülerinnen zwei Wochen lang in Quarantäne. Zur Sicherheit werden die Ein- und Ausgänge zugemauert und irgendetwas wird mit Sprengstoff in die Luft gejagt. So können wir wieder ins Kolleg und somit wieder auf dem zweiten Bildungsweg marschieren. Da wir ohnehin alle in der Schule gefangen wären, könnten wir die KoZ auch im Wochentakt herausgeben. Die Lehrkräfte, welche in Rente gehen sollten, würden nicht verloren gehen. Die Wahlen der Kollegsprecherinnen könnten nun doch stattfinden, die Kollegkonferenz wäre wieder einberufen und wir könnten uns umbenennen in Bolek-und-Lolek-Kolleg. Aber auf mich hört ja niemand.

Über den*die Autor*in
Georgios Lambrou
Redakteur -

George ist Redakteur der KoZ und seit der ersten Stunde Feuer und Flamme für dieses Projekt.

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